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So entsteht Güssinger Mineralwasser

So entsteht Güssinger Mineralwasser

Entscheidend für die Entstehung von Mineralwasser sind die Schichtungen und der Aufbau der Erdrinde. Im Quellgebiet von Güssinger Mineralwasser prägen drei Basaltklippen den Untergrund. Diese "Basalt-Krone" wurde einst durch vulkanische Tätigkeit hochgetrieben und deutet auf das Vorhandensein eines feurigflüssigen Magmakernes in relativer Oberflächennähe hin. Der Hitzekeil dieser Magmamassen ist Energiespender eines Thermoprozesses, der bei der Entstehung des Güssinger Mineralwassers die entscheidende Rolle spielt. Er bewirkt die Umwandlung kristallogener Felsmassen in juveniles Wasser und natürliche Kohlensäure. Juveniles Wasser ist ultra-fein und keimfrei. Durch Mikrokanäle, die sich im stark zerklüfteten, überlagernden Grafitschiefer immer wieder neu bilden, steigt dieses Wasser, getrieben durch die Kohlensäure, in höhere Regionen auf. Auf diesem Weg werden wertvolle Mineralsalze gelöst und mitgetragen. In konzentrierter Anreicherung gelangt dieses Ur-Wasser schließlich nach oben und bildet den unter schützendem Ton liegenden Mineralwasserhorizont.

Aus den umgebenden Waldbergen bahnt sich kristallklares Wasser in unendlich feinen Adern seinen Weg in die Tiefe. Es passiert viele Filterstufen von Kies, Quarzsand und Glimmer, bis es auf das angereicherte Ur-Wasser trifft. Das so entstandene Mineralwasser steht unter erhöhtem Druck, der einerseits durch das Vorhandensein der Kohlensäure und andererseits durch die Höhendifferenzen der einzelnen Wasserspiegel entsteht. Wird nun durch Bohrung die schützende Tonschicht perforiert, so sprudelt Güssinger Mineralwasser als artesischer Quell an die Erdoberfläche.